Landwirtschaft

Die einzige Form der Landwirtschaft, die im Nationalpark betrieben wird, ist die Weidehaltung in den Salzwiesen, die den Deichen vorgelagert sind. Dort weiden Tausende Schafe, Hunderte Hausgänse und einige Rinder.
Schafe am Deich und im Vorland

Schafe am Deich und im Vorland | © Stock/LKN-SH

Bis Ende der 1980er Jahre wurden 80 % der Salzwiesen der Westküste intensiv mit Schafen beweidet, 13 % extensiv und 7 % waren unbeweidet. 1995 gab es rund 200 Schäfer, die 51.000 Mutterschafe und Lämmer hielten. Seit 1991 erfolgt eine Reduzierung der Beweidung: 2008 wurden 45 % intensiv, 19 % extensiv und 36 % nicht mehr beweidet (nur Festlandsküste: 39% / 11% / 48%). An der Westküste von Schleswig-Holstein gibt es insgesamt rund 12.000 ha Salzwiesen, von denen 61 % im Nationalpark liegen.

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